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  • Hinzugefügt von Volker Schneider, zuletzt bearbeitet von Andreas Barthel am Nov 10, 2008  (Änderung anzeigen)
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1. Innovationskraft

Überblick
Innovationskraft bewirkt, dass auch in Zukunft die richtigen Produkte und Dienstleistungen an für das Unternehmen wichtigen Märkten angeboten werden.
  • 1 Für Innovationen benötigte Prozesse
  • 2 Bewertung der Innovationskraft
  • 3 Innovationskraft in der Lagebestimmung

Für Innovationen benötigte Prozesse

Kraft für Innovationen

Innovationskraft ist ein Wettbewerbsvorteil, der im Kopf der Mitarbeiter liegt und vorgelebt werden muss.

  • Das Verständnis von Innovationen ist bodenständig zu halten.
  • Das Erkennen und effiziente Nutzen von Chancen ist ein Handwerk, das erlernt werden kann. Auch Risiken können mit dem richtigen Werkszeug erkannt und gemeistert werden.

Oftmals Unsicherheit im Umgang

Innovation wird einerseits als Wettbewerbsvorteil wahrgenommen, schüchtert aber andererseits auch ein: Innovationen verbindet man mit hohen Kosten, hohem Risiko und unbestimmtem Ausgang.

Schlüssel zu Innovationen

Drei Schlüsselelemente sind dabei für betriebliche Innovationsprozesse besonders wichtig:

  • Innovation ist eine Denkweise oder geistige Einstellung, ein neuer Weg Geschäftsstrategien und -praktiken zu sehen.
  • Innovation ist der Schlüssel zu Wettbewerbsvorteilen und zu einer nachhaltig positiven Entwicklung des Unternehmens.
  • Innovation ist ein Top-down-Prozess: Das Management muss es einer Organisation vorleben und sollte verantwortlich dafür sein.

Technologiebasierte Innovation und der Mensch

Die Umsetzung von Innovationen benötigt motivierte und gut ausgebildetete Mitarbeiter: Reine Technologie- und Prozessorientierung greift zu kurz.

1. Grenzen überwinden

Hauptmotor für Veränderung ist die Aneignung und Übernahe von technologiebasierten neuen Ideen, Systemen und Prozessen in einem globalen und grenzüberschreitenden Umfeld.

2. Menschen einbinden

Innerhalb eines Unternehmens soll Technologie den Innovationsprozess und damit die Innovationskraft stärken. Dies setzt voraus, dass die an den Innovationsprozessen beteiligten Menschen eingebunden und interessiert werden.

3. Übliche Fehler vermeiden

Die meisten Fehlschläge bei der Einführung neuer Technologien basieren darauf, dass der Faktor Mensch übersehen wurde:

  • Der Mensch bestimmt aber letztendlich die Fähigkeit einer Organisation, neue Systeme oder Prozesse einzuführen und deren Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.
  • Innovation setzt deshalb ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sowie eine Akzeptanz der Mitarbeiter voraus.

Vorlaufzeit verkürzen

Durch Richtlinien für den Umgang mit Innovationen und bewährte Praktiken kann die Zeit bis zum Geldverdienen gestrafft werden.

1. Zyklen werden kürzer

Immer mehr und immer schneller werden neue Produkte und Systeme in Unternehmen eingesetzt.

2. Amortisationszeiten sind anzupassen

Weil Organisationen von der erfolgreichen Einführung dieser neuen Technologien abhängen, müssen sie den Return ihrer Investitionen möglichst schnell erreichen. Daher gibt es ein wachsendes Bedürfnis nach effizienten und effektiven Innovationsrichtlinien und -praktiken.

3. Best practice für Innovationen

Unter dem Begriff Innovationskraft werden auf der Grundlage verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen und Berichte die besten empfohlenen Praktiken gesammelt und ausgewertet, die federführend in den Bereichen Technologie und Innovation, Technologiebeschaffung, Managementmethoden und Technologieidentifizierung sind.

4. Nur erfolgreiche Methoden

Durch Anwenderstudien wird ermittelt, welche Praktiken und Prozesse tatsächlich die Ergebnisse der Unternehmen verbesserten. Dabei wird analysiert,

  • wie eine Organisation Innovation in seinen verschiedenen Geschäftsbereichen behandelt, die für einen nachhaltigen Erfolg wichtig sind,
  • wie Fähigkeiten und Technologien in die Organisation eingeführt werden, die möglicherweise Erfolg bewirken,
  • wie der menschliche Faktor die Einführung neuer Systeme und Ideen in einer effektiven Art begleitet,
  • wie der Bedarf hinsichtlich neuer Technologien ist und ob die Organisation selber Innovationen anzubieten hat.

Damit schließt sich der Regelkreis: Der Erfolg von Methoden wird überprüft. inno nord setzt bewährte Methoden ein (die dann natürlich wieder auf Wirksamkeit geprüft werden).

Bewertung der Innovationskraft

Innovationsrelevante Prozesse

Für Innovationen relevant sind 31 Prozesse, die in 6 Prozessfelder eingeteilt werden (siehe nachfolgende Grafik).

Die produktbezogenen Prozessfelder entsprechen den ersten 3 Phasen im Produktlebenszyklus.

Prozessfelder und Ihre Prozesse

In 6 Prozessfeldern spiegeln sich die für Innovationen relevanten Prozesse. Hier liegen die Ansatzpunkte, um mit Innovationen Geld zu verdienen.

Innovationsvorbereitung
Innovationsquellen
Produktentwicklung bzw. Produktpalette
Leistungsfähigkeit und Partnerschaft
Förderung und Unterstützung
Leistungsvergleich

Aus der Analyse der Innovationskraft werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Innovationskraft in der Lagebestimmung

Gemeinsame Einschätzung

Zusammen mit den Führungskräften ihres Unternehmens werden die innovationsrelevanten Prozesse vor den Hintergrund der aktuellen Situation bewertet. Die Bewertung nach Schulnoten basiert auf 2 Einschätzungen:

  • Relevanz: Mit welcher Qualität wird der Prozess durchgeführt?
  • Leistungsgrad: Wie weit werden die Anforderungen erfüllt?

Die Grafische Darstellung veranschaulicht die Erfüllung der Anforderungen eines Prozessfeldes (siehe Grafik) .

Innovationsreife

In der Lagebestimmung wird die Innovationsreife beurteilt und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Analyse der Innnovationskraft wird pro Prozess und Prozessfeld zur Innovationsreife (Schulnote) verdichtet und in Form einer Ampeldarstellung abgebildet.

Werden diese Prozesse auf einer bestimmten Leistungsstufe (Grundlegende Prozesse) durchgeführt, hat das Unternehmen einen ersten Reifegrad an und für Innovationen erreicht. So umfasst der erste Reifegrad (siehe Beispielgrafik) die ersten acht Prozesse, die auf einem bestimmten Niveau angewandt werden müssen, bevor die Prozesse der nächsten Stufe bzw. des nächsten Reifegrads angewendet werden sollten. (Hierbei bedeutet rot=akuter Handlungsbedarf; gelb =Nachbesserungsbedarf; grün=in der derzeitigen Situation kein Handlungsbedarf)

Die Lagebestimmung endet mit konkreten Handlungsempfehlungen zu den Lücken in dem relevanten Leistungsgrad.

Allgemeine Information

Allgemeine Informationen zum Thema Innovation auf Wikipedia.

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