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1. Ertragskraft

Überblick
Durch die Fokussierung nur auf die wirklich benötigten Fähigkeiten optimieren Unternehmen ihre Ertragskraft.
  • 1 Zum Geldverdienen notwendige Fähigkeiten
  • 2 Bewertung der Ertragskraft
  • 3 Ertragskraft in der Lagebestimmung

Zum Geldverdienen notwendige Fähigkeiten

Ertragskraft ist die Fähigkeit eines Unternehmens durch Investitionen in Ressourcen Gewinn zu generieren. 1

  • Durch Kundenorientierung wird für beide Seiten eine zumindest auskömmliche Situation geschaffen, die positiv auf den Geldeingang wirkt.
  • Die Geldmenge zur Erfüllung der Kundenanforderungen wird durch Prozesse beeinflusst: Je besser die Unternehmensqualität, um so weniger Geldausgang (innerhalb natürlicher Grenzen).

Bewertung der Ertragskraft

Die Ertragskraft gibt an, die gut die Managementprozesse aufgestellt ist. Sie ist somit der Spiegel des wirklichen Lebens (d.h. der Geschäfts- und UnterstützungsProzesse) auf der Ebene der Unternehmensführung.

  • Um Erträge zu generieren müssen die richtigen Prozesse beherrscht werden.
  • Erfolgsfaktoren sind die Stellschrauben für den Unternehmenserfolg.
  • Das Management führt das Unternehmen zum geplanten Ziel. Dafür benötigt es die richtigen Fähigkeiten.

In der Lagebestimmung wird die Ertragskraft aus vorgenannter Prozess-Sicht analysiert.

Ertragskraft in der Lagebestimmung

Gemeinsame Einschätzung

Zusammen mit den Führungskräften ihres Unternehmens werden die zum Geldverdienen relevanten Fähigkeiten vor den Hintergrund der aktuellen Situation bewertet. Die Bewertung nach Schulnoten basiert auf 2 Einschätzungen:

  • Relevanz: Mit welcher Qualität wird die Fähigkeit beherrscht?
  • Leistungsgrad: Wie weit werden die Anforderungen erfüllt?

Die Grafische Darstellung veranschaulicht die Erfüllung der Anforderungen eines Fähigkeitenfeldes (siehe Grafik) .

Ertragsreife

In der Lagebestimmung wird die Ertragsreife beurteilt und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Analyse der Ertragskraft wird pro Prozess und Prozessfeld zur Ertragsreife (Schulnote) verdichtet und in Form einer Ampeldarstellung abgebildet.

Werden diese Prozesse auf einer bestimmten Leistungsstufe (Grundlegende Prozesse) durchgeführt, hat das Unternehmen einen ersten Reifegrad an und für Ertragskraft erreicht. So umfasst der erste Reifegrad (siehe Beispielgrafik) die ersten sechs Fähigkeiten, die auf einem bestimmten Niveau angewandt werden müssen, bevor die Fähigkeiten der nächsten Stufe bzw. des nächsten Reifegrads angewendet werden sollten. (Die Fähigkeiten der Erfolgsfaktoren sollen ineinandergreifen also durchgehende Balken von links nach rechts ergeben.Die Lücken weisen auf Verbesserungspotenziale hin.)

Die Lagebestimmung endet mit konkreten Handlungsempfehlungen zu den Lücken in dem relevanten Leistungsgrad.


Footnotes
Ref Notes
1 Definition gemäß Rahmenkonzept des IASB(F.17 IAS),http://www.iasplus.de/standards/framework.php
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